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Ecuador
ist einer der kleinsten Andenstaaten Südamerikas. Es ist ungefähr
so groß wie die fünf neuen Bundesländer Deutschlands. Die
wirtschaftliche Lage in Ecuador ist katastrophal, besonders seit der Einführung
des Dollars im Mai 2000. Ein Großteil der Bevölkerung lebt in
ärmlichsten Verhältnissen. |
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| Zur Schule
gehen zu dürfen ist in Ecuador ein Privileg, welches sich nur wenige
Familien und deren Kinder leisten können. Bildung hängt vom Geld
ab. Die derzeitige Analphabetenrate beträgt unter den Jugendlichen
und Kindern 27%. |
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| Die Schule "Caminito de Jesús" befindet sich in einem Randviertel von Guayaquil,
der größten Stadt Ecuadors. Guayaquil ist die Hauptstadt der
Provinz Guayas und hat 3 Mio Einwohner. Guayas ist eine der meist bevölkerten
Provinzen Ecuadors. Ihr Name stammt von dem Fluß Guayas, der mit
seinen vielen Nebenarmen die gesamte Küstenregion durchfließt. |
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| Die Mehrheit
aller Ecuadorianer lebt traditionell in einem festen Familienverband. Die
Familie ist eines der wichtigsten Lebensbestandteile des Menschen. Im Cooperativ
San Nicolas leben über 300 Familien, von denen die meisten durchschnittlich
bis zu fünf Kinder großziehen. Kinder sind für arme Familien
schon im jungen Alter wirtschaftlich nützlich, da sie zum Lebensunterhalt
der Familie beitragen können, und außerdem für viele Eltern
die einzige Altersversorgung darstellen. |
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