Guayaquil
ist eine Hafenstadt mit einem großen Industriezentrum. Hier werden
90% der ecuadorianischen Importe und die Hälfte der Exporte abgewickelt.
Die Landwirtschaft, Fischerei und Handwerkskunst sind neben
den wachsenden Industriezentren mit Erdöl- und Zuckerraffinerien die
wichtigsten Produktionsbereiche der Provinz.
Guayaquil ist
eine Stadt mit vielen verschiedenen Gesichtern und Kontrasten. Sie besitzt
einen Altstadtkern, eine Industriezone und außerdem eine Vielzahl
von Vorstädten und Randvierteln. Diese Viertel
sind unterteilt in Reichen- und Armenviertel.
Die Reichen grenzen
sich ab, indem sie Wächter als ihre "private Polizei" einstellen,
um sich gegen Einbrüche und sonstige Übergriffe zu schützen.
Der Unterschied zwischen den Reichen und Armen ist sehr groß, eine
Mittelschicht ist fast nicht vorhanden.
An
der Küste
Die Provinz
Guayas ist außerdem bekannt für ihre malerischen
Strände und kleinen Fischerdörfchen. Viele Ecuadorianer reisen in den Ferien
an die Küste. Auch viele Touristen zieht es zu den schönen Badestränden
der Pazifikküste. Von Guayas aus kann man außerdem auf die berühmten
Galápagos Inseln fliegen.
Das tropisch
feuchte Klima erzeugt viele Probleme, wie z.B. einen häufigen Anstieg
der Flüsse und daraus folgende Überschwemmungen ganzer Landstriche.
Der landwirtschaftliche Ertrag wird dadurch stark dezimiert und zudem verschlechtern
sich die hygienischen Bedingungen, so dass sich zahlreiche Krankheiten
wie Malaria und Cholera leicht verbreiten.
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